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Buchkritik -- Hauke Storm -- Küstenschuld

Umschlagfoto, Buchkritik, Hauke Storm, Küstenschuld, InKulturA Hauke Storm schickt mit Maike Winter und Joris Holm ein neues Ermittlerduo ins Rennen der deutschen Kriminalliteratur. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Maike Winter eine Analystin, die sich auf Zahlen, Daten, und Algorithmen fixiert, trifft auf einen Kriminalermittler der eher seinem Bauchgefühl traut, als den vordergründigen Fakten.

Beide sind durch persönliche Erlebnisse traumatisiert. Winter durch eine aus dem Ruder gelaufene Polizeiaktion, die ein weibliches Opfer gefordert hat. Holm muss den tragischen Verlust seiner Frau verkraften. An den Vorfällen geben sich die beiden Ermittler eine große Mitschuld. Maike Winter sucht in Flensburg einen neuen Anfang und wird zusammen mit ihrem Kollegen mit dem Mord an einem Umweltschützer konfrontiert.

Nach dem Tod eines der Verdächtigen, der von der Polizei als Selbstmord betrachtet wird, kommen sowohl Winter als auch Holm Zweifel an der offiziellen Darstellung. Gegen die Anweisung ihres Vorgesetzten, nehmen die beiden eigene Ermittlungen auf und stellen fest, dass hinter dem Tod des Umweltschützers finanzielle und politische Interessen stehen.

„Küstenschuld‟ ist mit einer nordisch-knappen Diktion und markanten Sätzen geschriebener Kriminalroman und ein gelungener Einstieg für ein neues und frisches Ermittlerteam, dessen gegensätzliche Ermittlungsansätze dafür sorgen werden, den Verbrechern in und um Flensburg das Handwerk zu legen. Wir freuen uns auf den nächsten Band.




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Veröffentlicht am 5. April 2026